Igel 56 - Der "Norm-IGEL" - denn was ist schon normal?

Das fragten wir uns bei der Themenfindung für die Herbstausgabe auch - und schon war das nächste Thema beschlossene Sache.
Ob bei Schulheften, bei spießigen Familienfeiern oder beim Schreiben einer Bewerbung, versteckt oder deutlich sichtbar: Normen begegnen uns täglich! Die meisten (jungen) Menschen empfinden Normen erstmal als langweilig und altmodisch. Begriffe wie "Normenbruch" oder "alternativ" erscheinen uns hingegen als Befreiung von verkrusteten (Denk-)Strukturen.

Doch funktioniert eine Gesellschaft eigentlich auch ohne Normen? Und noch viel weiter ausgeholt: Was sind Normen? Wer macht das, was wir als "Normen" bezeichnen und können wir sie auch wieder verschwinden lassen? Was passiert mit Menschen, die gesellschaftliche Normen nicht erfüllen wollen oder können und welche Auswirkungen hat das auf den Rest der Gesellschaft: - Ein gesundes Maß an "Diversity" oder der Schritt in eine individualisierte Gesellschaft?
In Europa schütteln wir uns zur Begrüßung die Hand, während Frau in Indien höfflich die Handflächen aufeinander legt und einmal den Kopf senkt, um einen Mann zu begrüßen. Wie haben sich regional unterschiedliche Normen herausgebildet - und hat das vielleicht auch was mit Religion zu tun?

Punks, Hippies, BänkerInnen und WissenschaftlerInnen - herrschen in so genannten Subkulturen andere Normen? Und ja, welche? Schmunzelnd stellten wir uns in der Redax- Sitzung die Frage: Wie gründ´ ich eine Subkultur? Durch diese und noch viel mehr Fragen wollen wir in dieser IGELAusgabe, die trotz einer stark minimierten Redaktion zu stande gekomme ist, Denkanstöße geben.


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