IGEL 49 - Israel

Der neue IGEL 49, die Zeitung der GRÜNEN JUGEND Niedersachen, mit dem Titelthema Israel ist online. Den Israel-IGEL hier herunterladen (PDF, 2564 kb) und durchlesen!

Das Cover der neusten IGEL-Ausgabe

Die Welt blickt auf Israel

Durch den Libanonkonflikt ist Israel wieder einmal in den Mittelpunkt internationaler Politik gerückt. Die ungelösten Konflikte zwischen dem Land und seinen arabischen Nachbarn beschäftigen die Weltöffentlichkeit mittlerweile seit fast 60 Jahren. Für uns ist das Anlass genug, sich eingehender mit der Geschichte, der Tradition und der Religion dieses Landes zu beschäftigen und auch von euch wurde großes Interesse an diesem Thema signalisiert. Wir möchten euch mit dieser Zeitschrift einen Einblick in die vielschichtige israelische Gesellschaft ermöglichen. Freut euch auf Hintergrundinformationen, Kommentare, Interviews und sogar einen Erfahrungsbericht aus der Region. Wir hoffen, ihr habt euch von dem spannenden und für viele von uns auch erfolgreichen Kommunalwahlkampf gut erholt. Manche Mitglieder der Grünen Jugend sind das erste Mal in ihrem Leben in den Gemeinderat oder Kreistag gewählt worden und haben im IGEL ihre Motivationen geschildert. Natürlich gab es neben dem Wahlkampf auch noch andere aktuelle Themen, die uns diesmal beschäftigten. Die GJ Hamburg hat einen Bericht über den Nordkongress und einen Erfahrungsbericht über die politischen Verhältnisse in Weißrussland beigesteuert. Aus Hannover erhielten wir einen bissigen Kommentar zur Einführung der Studiengebühren und Stade berichtet über ihren Hakenkreuzskandal. Ihr habt also ein buntes Spektrum an Themen vor euch und wir freuen uns, wenn ihr den IGEL mit Spaß und Interesse lesen könnt. Nochmals ein herzliches Dankeschön an alle AutorInnen dieser Ausgabe!

Einzelne Artikel

"Der Kampf um das gelobte Land"

Eine Einführung in den Israel- Palästina Konflikt zu geben, ist eine große Herausforderung, der sich GJN-Aktivistin Anka Dobslaw stellte. Sie ergründete die Historie der Staatsgründung Israels und die Entwicklung der schwierigen und konfliktgeladenen Beziehungen zu benachbarten Staaten.

Klares Bekenntnis zum Völkerrecht

Nun fährt die deutsche Marine also in den Nahen Osten. Eine richtige Entscheidung. Nur eine handlungsfähige Weltgemeinschaft kann die Krisenherde der Welt beruhigen und für Frieden sorgen. Deutschland trägt dafür besondere Verantwortung. Wir brauchen endlich ein vorbehaltloses Bekenntnis zum Völkerrecht. Das bedeutet auch, ein neues Verhältnis zu Israel, findet unser Autor Jan-Philip Albrecht.

Judenverfolgung in der Nazizeit

Im Dritten Reich nahm die Verfolgung der Jüdinnen und Juden eine noch nie da gewesene Form von organisiertem Massenverbrechen an, mit dem Ziel der Vernichtung aller JüdInnen in Europa. Fast 6 Millionen JüdInnen wurden unter dem Vorwand ihrer angeblichen Zugehörigkeit zu einer "niederen Rasse" vergast, erschossen, zu Tode gequält, in den Selbstmord getrieben oder durch Hunger und Seuchen ausgerottet.

"Koran ist Frieden"
Provokativ gefragt: Was haben die Minderheit "Juden in Deutschland damals" und die Minderheit "Türken in Deutschland heute" gemeinsam? Beide haben bzw. hatten es schwer, sich zu integrieren - weil es ihnen schwer gemacht wurde? Ein Interview mit dem Deutschen Kerim Ocakdan über den Islam bringt Licht ins Dunkel und kann zumindest die Situation der Gegenwart wiedergeben.

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